Heute dürfen wir Ihnen zur Motivation die drei bedeutendsten Golfer aller Zeiten in
Erinnerung rufen. Um in das Pantheon der besten Golfer aufgenommen zu werden,
bedarf es nicht nur vieler Siege, sondern auch einer außergewöhnlichen
Spielernatur, die den Golfer und den Golfsport bis heute inspiriert.

Eldrick Tont „Tiger“ Woods

Tiger Woods

Er wird nicht umsonst als Phänomen bezeichnet, denn mehr als 10 Jahre lang war Tiger Woods nicht nur auf den Golfplätzen präsent, sondern auch in sämtlichen Medien. 1997 gewann er mit nicht ganz 22 Jahren sein erstes Major-Turnier, und das als jüngster Spieler aller Zeiten. 2001 hielt er erstmals in der Grand-Slam-Ära alle vier Grand-Slam-Titel, die zwar hintereinander, aber nicht in einer Saison gewonnen wurden. Dieser Triumph wurde ihm zu Ehren als “Tiger Slam” betitelt. Laut Forbes Magazin soll Woods nach enormen Preisgeldern und Werbedeals mittlerweile milliardenschwer sein – so viel hat kein anderer Sportler auf dem Konto. Nach umstrittenen Affären verfiel Woods 2010 in eine sportliche Krise und musste nach 281 Wochen die Spitze der Weltrangliste abgeben. 2013 wurde Woods erstmals seit 2009 als Spieler des Jahres auf der PGA-Tour ausgezeichnet. Im Oktober desselben Jahres sicherte Woods dem US-Team mit einem Sieg in den finalen Einzeln den Gesamtsieg beim Presidents Cup. Im August 2018 gewann er die TOUR Championship schließlich zum dritten Mal und gewann damit sein erstes Turnier seit August 2013. Dieser Sieg war der 80. Titel auf der PGA-Tour, er liegt damit nur noch zwei Siege hinter Sam Snead. Am 14. April 2019 gewann er das Masters zum fünften Mal, es war sein 15. Major-Sieg und der erste Triumph seit 2008 bei einem der vier großen Turniere. Mit dieser Leistung und trotz aller Skandale hat sich „Tiger“ ganz sicher einen Platz in der Liga der Besten verdient.

Jack Nicklaus

Jack Nickhaus

Nicklaus, “the Golden Bear”, ist vor allem für sein strategisches Geschick und seine mentale Stärke bekannt. In seiner 44 Jahre andauernden Profi-Karriere holte er sich 73 PGA Siege und ist mit unglaublichen 18 Majorsiegen alleiniger Rekordhalter. Im Alter von 46 Jahren gewann er die US Masters und damit den Titel des ältesten Major-Gewinners aller Zeiten. Jack Nicklaus vereinte in seinen besten Jahren die im Golfsport sehr ungewöhnliche Kombination, sowohl einer der größten Putter aller Zeiten als auch der Golfer mit dem weitesten Schlag zu sein. Er bevorzugte den Power Fade, der sein charakteristischer Ballflug war. Nach seiner Karriere ist er mit seiner Design- und Merchandising Firma „Golden Bear“ immer noch im Golf-Business vertreten und führender Golfplatz Architekt.

Samuel Jackson „Sam“ Snead

Samuel Jackson „Sam“ Snead

Mit 82 PGA Siegen führte “Slammin’ Sam Snead” die Weltrangliste an und zählte mit 52 zu den ältesten PGA Gewinnern seiner Zeit. Obwohl er schon damals als einer der besten Golfer aller Zeiten galt, gewann er nie die US Open – er wurde viermal Zweiter, einmal Dritter und zweimal Fünfter. Besonders sein eleganter Abschlag wird noch heute von Vielen verehrt, unter anderen auch von Jack Nicklaus. “Er brachte die fließendste Bewegung mit, die jemals auf einem Golfplatz zu sehen war”, so Nicklaus über Snead. Snead war bekannt für sein ländliches Auftreten und Gehabe, immer mit Strohhut, spielte er auch manchmal Turniere barfuß und klopfte Sprüche wie: Halte deine Groschen zusammen, bleib weg vom Whiskey, und schenke niemals einen Putt. Vier Tage vor seinem 90. Geburtstag verstarb der Golfer mit dem schönsten Schwung aller Zeiten. Natürlich gibt es noch eine Vielzahl anderer Legenden, die dem Golfsport noch heute als Inspiration dienen. Auch wenn die Amerikaner immer noch die aktuelle Golf- Weltrangliste anführen, sind die Europäer auf einem guten Weg. Auch weltweit erlebt der Golfsport einen neuen Aufschwung.

Um die Website optimal gestalten und verbessern zu können, verwendet diese Website Cookies. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie der Cookie-Nutzung und unseren Datenschutzrichtlinien zu.
Mehr erfahren Ok Ablehnen